Monsterexpeditionen für Globales Lernen

Urbane Monster im Alltag entdecken, die eigene Eingebundenheit in globale Produktionsweisen reflektieren und individuelle und kollektive Handlungsmöglichkeiten erschließen.

Info &
Bildungsmaterial

Monster
bestimmen

Interaktive
Monster-Karte

Expeditionen und
Erkundungen

Was sind urbane Monster?

Urbane Monster sind Metaphern für reale Strukturen: Konsumroutinen, Infrastrukturen und Geschäftsmodelle, die andernorts Kosten verursachen – und für Praktiken, die solidarische Alternativen erproben. Die Monsterwelt hilft, komplexe Verflechtungen sichtbar zu machen und in Kontexten politischer Bildung kontrovers zu diskutieren.

Die Monster der imperialen Lebensweise begegnen uns überall – im H&M kriechen sie aus der Jeans, im Handyladen aus den seltenen Erden der neuesten Smartphone-Modelle, bei Tchibo sitzen sie im Kaffee und im Supermarkt an der Kasse. Auf der Straße fahren sie vor allem SUVs. Diese Fabelwesen haben sich in alle Lebensbereiche westlicher Gesellschaften eingenistet und hineingefressen. Wir können ihnen nicht entkommen, selbst wenn wir es wollten – eigentlich haben wir uns gut mit ihnen arrangiert und füttern sie reichlich: auf Kosten anderer.

Monster einer imperialen Lebensweise symbolisieren die alltägliche Art zu wirtschaften und zu leben, die nur durch den Zugriff auf Ressourcen, Arbeitskraft und ökologische Senken andernorts möglich ist. Die sozialen und ökologischen Folgen dieser Monsterpopulation sind beunruhigend – und wir blenden sie gerne aus, schauen nicht so genau hin und verleugnen unsere eigene Eingebundenheit in diese Zusammenhänge.

Doch es gibt auch Hoffnung: Monster einer solidarischen Lebensweise werden in gesellschaftlichen Nischen bereits gesichtet. Sie werden aufgezogen von engagierten Menschen, Aktivist*innen und Initiativen. Solidarische Monster wollen vielfältiges Leben erhalten und entfalten, dabei die Abhängigkeiten zwischen Mensch und Natur berücksichtigen. Sie öffnen sich Gemeinschaften, wollen geteilt werden und zum guten Leben für alle beitragen.

Das Projekt lädt dazu ein, beide Monstergattungen im eigenen Umfeld zu entdecken, kritisch zu befragen und kreativ sichtbar zu machen.

Monster-Karussell

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

Impi-mons

Rauchi

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, …

Zum Monster
Soli-mons
Impi-mons

Rauchi

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, …

Zum Monster
Impi-mons

Pfandi

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, …

Zum Monster
Impi-mons

Sushimon

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, …

Zum Monster
Impi-mons

Fahrradmon

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, …

Zum Monster
Impi-mons

Rauchi

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, …

Zum Monster
Soli-mons

Rauchi (Kopie)

Das Rauchimonster Lorem ipsum dolor sit amet, consetet…

Zum Monster

WANTED

Monster-Forscher*innen gesucht!

Ferngläser, Schutzausrüstung und die Monster-Box eingepackt: Geht selbst auf Monstersuche, fangt und sammelt Ungeheuer in der eigenen Umgebung. Kartiert, beschreibt und ordnet einer Gattung zu. Entwickelt Maßnahmen, mit denen Monster bekämpft und ihr Populationsaufkommen reduziert werden kann.

Schritt 1

Entdecken & Verstehen

Das Konzept der imperialen Lebensweise kennenlernen

Zu Beginn setzen sich die Teilnehmer*innen mit dem Konzept der imperialen und solidarischen Lebensweise auseinander. Durch den kreativen Zugang der urbanen Monster wird die eigene Lebenswelt neu betrachtet: Wo verstecken sich Monster in meinem Alltag? Welche globalen Zusammenhänge stecken dahinter? Die Teilnehmenden gewinnen Einblicke in weltweite soziale und ökologische Herausforderungen und reflektieren ihre eigene Eingebundenheit.

Schritt 2

Planen & Organisieren

Gemeinsam das Projekt entwickeln

In der zweiten Phase wird ein gemeinsamer Projektplan erstellt. Die Gruppe entscheidet: Welche Monster wollen wir erforschen? Wie teilen wir uns in Kleingruppen auf? Welche Produkte entstehen am Ende? Jede Gruppe wählt einen Aspekt der imperialen oder solidarischen Lebensweise und beginnt mit der Konzeption eines eigenen Monsters.

Schritt 3

Forschen & Gestalten

Monster recherchieren, bauen und zum Leben erwecken

Die praktische Kernphase: Die Kleingruppen recherchieren zu ihrem Thema, ordnen es in das Konzept der imperialen Lebensweise ein und erstellen drei Produkte:

Monster-Geschichte – ein Audio-Hörstück für Besucher*innen vor Ort

Monster-Steckbrief – zoologische Beschreibung mit Fakten und Hintergründen

Monster-Skulptur – kreative Gestaltung aus Alltagsmaterialien oder Schrott

Schritt 4

Präsentieren & Diskutieren

Monster auswildern und mit anderen teilen

Zum Abschluss werden die Monster der Öffentlichkeit präsentiert: als Ausstellung in der Schule, als geführte Monster-Expedition durch den Stadtteil oder digital auf einer Online-Karte. Die Teilnehmenden treten mit Besucher*innen in den Dialog und diskutieren die Themen hinter ihren Monstern. So werden Selbstwirksamkeit erfahren und politische Gespräche angestoßen.

Unsere Partner:innen

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

Du hast Fragen?

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua.

* Diese Felder müssen ausgefüllt werden